Selma Jahnke


Werdegang
  • seit 2010 Promotionsprojekt über Schriftstellernetzwerke um 1800 am Beispiel der Korrespondenzen Helmina von Chézys
  • seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe Berliner Intellektuelle 1800 1830
  • 2009 Magisterarbeit in NDL über Produktive Zerstörung im Werk von Karl Philipp Moritz betreut durch Prof. Ernst Osterkamp, 2010 Magisterabschluss der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 20042006 studentische Hilfskraft am SFB 644 Transformationen der Antike im Projekt B 6 Die Entwicklung der Altertumswissenschaften in ihrer Bedeutung für Literatur und Kunst in der Goethezeit unter der Leitung von Prof. Ernst Osterkamp
  • 2001 Praktikum am Thomas-Mann-Archiv Zürich
  • Studium der Neuen deutschen Literaturwissenschaft und Neueren und neuesten Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Università degli studi di Pisa (Italien) und Humboldt-Universität zu Berlin

Forschungsinteressen
  • Ästhetische Theorie um 1800
  • Zeitgenossenschaft, Literatur, Autorschaftskonzepte, Publikations- und Netzwerkstrategien von weiblichen Autoren im 19. Jahrhundert
  • Mythos und Mythostheorie
  • Generationskonzepte in Brief und Briefkommunikation
  • Konfessionalität als ästhetisches Thema bei Autoren der Romantik insbesondere im Bezug auf deutsche Schriftsteller in Rom


Publikationen
  • „Liederlich“ oder „liederreich“? – Die Begegnung Adelbert von Chamissos mit Helmina von Chézy 1810 als Inszenierung von Liedern in Briefen, in: Korrespondenzen und Transformationen. Neue Perspektiven auf Adelbert von Chamisso, hrsg. v. Marie-Theres Federhofer und Jutta Weber, Göttingen 2012 [= Palestra 337], S. 153-170.
  • Eine Schriftstellerin überquert den Rhein – Helmina von Chézys nachträgliche Abgrenzung vom französischen Rollenmodell der Madame de Genlis, in: Französisch-deutsche Kulturräume um 1800. Bildungsnetzwerke - Vermittlerpersönlichkeiten - Wissenstransfer, hrsg. v. Anna Busch, Nana Hengelhaupt, Alix Winter, Berlin, 2012, S.241-266.
  • „Es ist!“ – Evidenz als paradoxe Leitkategorie in Karl Philipp Moritz’ theoretischen Texten zu Kunst und Mythos, in: Zwischen Präsenz und Repräsentation. Mythos in theoretischen und literarischen Diskursen, hg. von Bent Gebert und Uwe Mayer, erscheint Berlin 2012.

Konferenzberichte

  • "German Women Writing in its European Context. 1700-1900", für das Caroline von Humboldt-Forum: Bericht lesen.
  • "Caroline von Humboldt. Intellektuelle – Salonière – Mäzenin" (zusammen mit Janin Afken), für das Caroline von Humboldt-Forum: Bericht lesen.
  •   200 Jahre Fanny Lewald – Neue Perspektive der Forschung" (zusammen mit Janin Afken), für das Caroline von Humboldt-Forum: Bericht lesen.
  •   "Brief-Edition im digitalen Zeitalter" (zusammen mit Anna Busch) für H-Germanistik: Bericht lesen.

Lehrveranstaltungen

  • SoSe2012: BA- Seminar (zusammen mit Anne Baillot): "Medea nunc sum - Mythos und Mythenrezeption am Beispiel des Medeamythos".
  • WS 2011/12: BA-Seminar (zusammen mit Anne Baillot): "Producte der weiblichen Muse - Schriftstellerinnen und Literaturgattungen in der Romantik".

Vorträge

  • Evidenz als paradoxe Leitkategorie in Karl Philipp Moritz’ theoretischen Texten zu Kunst und Mythos, bei der FRIAS-Tagung "Mythos zwischen Präsenz und Repräsetation", Freiburg November 2010.
  • Die Begegnung Adelbert von Chamissos mit Helmina von Chézy 1810 als Inszenierung von Liedern in Briefen, bei der internationalen Chamisso-Konferenz "Korrespondenzen und Transformationen", Paris vom 9. bis 11. Juni 2011.

Kontakt

DOR 24, Büro 3.434
Telnr. 030-2093-9640

selma.jahnke[at]hu-berlin.de
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