Anna Busch

Werdegang
  • seit 2011 Post-Doktorandin in der Nachwuchsgruppe des Emmy Noether-Projekts Berliner Intellektuelle 18001830 mit dem Briefeditionsprojekt Julius Eduard Hitzig
  • 2010 Abschluss der Dissertation am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität Berlin
  • 2008 Vereidigte Übersetzerin des High Court of South Africa
  • 20062009 Stipendiatin der Nachwuchsförderung Berlin-Brandenburg
  • 20012005 Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Rechtsgeschichte der Freien Universität Berlin
  • Studium der Editionswissenschaften in Berlin
  • Studium der Germanistik, Rechtswissenschaften und Linguistik in Berlin, Göttingen und Kapstadt


Publikationen

    Monographie

  • Hitzig und Berlin. Zur Organisation von Literatur (1800 - 1840), Hannover 2014, 406 S.

    Herausgeberschaft

  • Anna Busch, Nana Hengelhaupt, Alix Winter (Hrsg.), Französisch-deutsche Kulturräume um 1800. Bildungsnetzwerke - Vermittlerpersönlichkeiten - Wissenstransfer (Berlin, 2012).

    Aufsätze

  • ‚Briefbiographie um 1800. Legitimationsmechanismen einer Textsorte‘, in:  Legitimationsmechanismen des Biographischen. Kontexte – Akteure – Techniken – Grenzen, hrsg. von Christian Klein und Falko Schnicke [im Druck].
  • zusammen mit Anne Baillot: ‚„Berliner Intellektuelle um 1800“ als Programm. Über Potential und Grenzen digitalen Edierens'  (veröffentlicht: 1.9.2014)
  • zusammen mit Johannes Görbert: ‚„Rezensiert und zurechtgeknetet.“ Chamissos Briefe von seiner Weltreise – Original und Edition in Gegenüberstellung‘, in: Phantastik und Skepsis [erscheint vorauss. 2015].
  • ‚Die digitale Edition der Schlemiel-Handschrift der Stiftung Stadtmuseum Berlin zum Schlemihl-Jahr‘, in: Peter Schlemiel’s Schicksale mitgetheilt von Adelbert von Chamisso. Faksimile-Ausgabe der Handschrift mit einer diplomatischen Transkription von Katrin Dennerlein, hrsg. von der Chamisso-Gesellschaft (Bliesdorf, 2013), S. 91-95.
  • zusammen mit Johannes Görbert: ‚„Schlemiel kommt wieder.“ Unveröffentlichte Briefe Adelbert von Chamissos vom Ende seiner Weltreise‘, in: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge, XXIII, Heft 1/2013, S. 134–142.
  • zusammen mit Alexander Meyer und Sabine Seifert: ‚Diplomatic transcription and edited text: The digital edition ‘Letters and texts. Intellectual Berlin around 1800‘ (noch nicht erschienen).
  • ‚Verlegerbriefe. Heinrich von Kleist und die Bedingungen der Gattung‘, in: Gesprächspiele und Ideenmagazin: Heinrich von Kleist und die Briefkultur um 1800. Hrsg. v. Ingo Breuer, Katarzyna Jastal und Pawel Zarychta (Wien/Köln, 2013), S. 143-156.
  • Einleitung, in: Anna Busch, Nana Hengelhaupt, Alix Winter (Hrsg.), Französisch-deutsche Kulturräume. BIldungsnetzwerke - Vermittlerpersönlichkeiten - Wissenstransfer (Berlin, 2012), S.11-19.
  • ‚Paris in Berlin? Aspekte deutsch-französischer Kulturbeziehungen bei Julius Eduard Hitzig‘, in: Anna Busch, Nana Hengelhaupt, Alix Winter (Hrsg.), Französisch-deutsche Kulturräume. BIldungsnetzwerke - Vermittlerpersönlichkeiten - Wissenstransfer (Berlin, 2012), S.129-150.
  • ‚„Verwahre meine Briefe, Briefe sind Archive.“ Julius Eduard Hitzigs Leben und Briefe von Adelbert von Chamisso: Entstehungsgeschichte, Quellenlage, Programm, Rezeption‘, in: Korrespondenzen und Transformationen. Neue Perspektiven auf Adelbert von Chamisso, hrsg. von Marie-Theres Federhofer und Jutta Weber (Göttingen, 2013), S. 195-216.
  • ‚Wissensorganisation und -vermittlung in der Gründungsphase der Berlin Universität. Julius Eduard Hitzigs Lesezimmer für die Universität als erste Berliner Universitätsbibliothek‘, in: Anne Baillot (Hrsg.), Netzwerke des Wissens (Berlin, 2011), S. 151–164.
  • ‚Julius Eduard Hitzig und das gelehrte Berlin‘ in: Ivan d’Aprile, Roland Berbig, Helmut Peitsch, Erhard Schütz (Hrsg.), Metropolen-Pfade. Berlins 19. Jahrhundert (Berlin, 2011), 147–160.
  • ‚Julius Eduard Hitzig und die öffentlichkeitswirksame Popularisierung des Rechts‘, in: Claude D. Conter (Hrsg.), Literatur und Recht im Vormärz, Jahrbuch 2009 des Forum Vormärz Forschung (Bielefeld, 2010), S. 123–136.

    

    Konferenzberichte/Lexikonartikel

  • zusammen mit Janine Katins und Dietmar Pravida: „Polarsternbund (Nordsternbund) [PB]“, in: Handbuch der Berliner Vereine 1786-1815, hrsg. von Uta Motschmann (Berlin, 2014), S.16–26.
  • Rezension von: ‚Adelbert von Chamisso: Reise um die Welt. Mit 150 Lithografien von Ludwig Choris und einem essayistischen Nachwort von Matthias Glaubrecht‘, in: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge, XXIV Heft 1/2014, S. 162-164.
  • Konferenzbericht ‚Brief-Edition im digitalen Zeitalter‘ (zusammen mit Selma Jahnke) auf H-Germanistik: Bericht lesen.
  • Eintrag ‚Julius Eduard Hitzig‘ für die Personendatenbank des Projekts Berliner Klassik. Eine Großstadtkultur um 1800 der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 

    Editionen

  • Digitale Edition des Manuskriptkorpus „Romantische Schlüsseltexte“: „Friedrich de la Motte-Fouqués „Undine“ in ihrer Operntextfassung (1812), Adelbert von Chamissos „Peter Schlemihls wundersame Geschichte“ (1814) in Abschrift samt handschriftlicher Änderungen von Chamisso und E.T.A. Hoffmanns „Der Sandmann“ (1815).
  • zusammen mit Sabine Seifert: Digitale Edition von Briefen von Adelbert von Chamisso an Louis de La Foye 

Vorträge/Poster: 

  • Poster ‚Digitale Edition als Schnittstelle zwischen Forschung, Archiven und Bibliotheken‘, Konferenz: Open Access Strategien für Berlin (FU Berlin, 13.10.2014)
  • Vortrag und Poster ‚Brief im Netz. Briefedition Adelbert von Chamisso an Louis de La Foye als Teil einer größeren Gesamtstruktur‘, Konferenz: Datenmodellierung in digitalen Briefeditionen und ihre interpretatorische Leistung. Ontologien, Textgenetik und Visualisierungsstrategien (HU Berlin, 15.-16.05.2014)
  • ‚Digitale Edition von Werkmanuskripten‘, Präsentation der digitalen Edition Briefe und Texte aus dem intellektuellen Berlin um 1800 (HU Berlin, 2012)
  • ‚Biographie + Briefedition = Briefbiographie?‘, Internationale Konferenz Legitimationsmechanismen des Biographischen (Zentrum für Biographik, Zentrum für Erzählforschung, Wuppertal, 2012)
  • Poster Session (zusammen mit Sabine Seifert und Alexander Meyer) ‚Die digitale Edition Briefe und Texte aus dem intellektuellen Berlin um 1800’, Konferenz Digital Humanities 2012. Digital Diversity: Cultures, languages and methods (Hamburg 16.-22.07.2012).
  • ‚Verwahre meine Briefe, Briefe sind Archive‘, Internationale Chamisso-Konferenz (Paris, 2011)
  • Deutsch-französischer Kulturtransfer um 1800 (ENS, Paris, 2011)
  • ‚Zu den Editionsprinzipien der von Julius Eduard Hitzig verfassten E. T. A. Hoffmann-Biographie, Vortragsmanuskript für das E.T.A. Hoffmann-Forschungsforum‘(Bamberg, 2008).


Konferenzveranstaltung: 

Datenmodellierung in digitalen Briefeditionen und ihre interpretatorische Leistung. Ontologien, Textgenetik und Visualisierungsstrategien (HU Berlin, 15.-16.05.2014)

    Tagungsbericht von Toni Bernhart und Carolin Hahn in Editio. Internationales Jahrbuch für Editionswissenschaften (2014).



Lehrveranstaltungen:

  • WS 2012/13: Seminar ‚Von der Handschrift zur digitalen Veröffentlichung II‘ (zusammen mit Sabine Seifert), Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für deutsche Literatur

  • SS 2012: Seminar ‚Von der Handschrift zur digitalen Veröffentlichung I‘ (zusammen mit Sabine Seifert), Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für deutsche Literatur



Blog:

  http://juliuseduardhitzig.blogspot.de/

 

Kontakt
DOR 24, Büro 3.432
Telnr. 030-2093-9640

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